Tag: Kamera
Good times
by Martin on Jan.26, 2010, under Allgemein, Foto, Uni
Puuuuuh, die schlechten Zeiten wurden zu guten Zeiten: Meine Kamera wurde auf Kulanz repariert (war in der Tat der Verschluss) und ich konnte sie heute wieder abholen. Sonst nix neues, verbringe meine Tage mit lernen (*hust*) und Facharbeit meines Bruders lesen, dazwischen pendel ich ein bisschen zwischen Wohnung, Uni und Kaufhof. Habe ziemlich günstig ein paar reduzierte Leichtwanderschuhe und Wanderstöcke ergattern können, erstere kamen dann beim heutigen “Schneechaos” in München gleich zum Einsatz.
Ich hoffe mal, dass jetzt irgendwann endlich die Sonne rauskommt und wir noch einen schönen (=klaren, sonnigen, schweinekalten und schneereichen) Winter kriegen, damit ich mal ein paar schöne Winterfotos machen kann. Dieses seit Wochen anhaltende Grau-in-Grau macht einen wirklich depressiv, wenngleich es zum Lernen natürlich besser geeignet ist als schönes Sommerwetter, welches zum Biergarten lockt.
In Sachen Uni weiß ich jetzt bei zwei von vier Prüfungen, bei wem ich sie ablegen werde, die dritte erfahre ich morgen. Dann kann ich noch auf die Termine warten (eine wird im April, zwei im Mai bzw. Juni sein und die vierte irgendwann dazwischen) und mir dann einen Schlachtplan erstellen, was ich wann lernen muss. Wobei ich vor Englisch (Grammar!) und Deutsch (Linguistik) keinen großen Bammel habe und auch in Schul- bzw. allgemeiner Pädagogik relativ zuversichtlich bin (in mündlichen Prüfungen komme ich ja ohnehin meistens ganz gut weg), aber die schriftliche Prüfung in Psychologie Mitte Februar bereitet mir doch leichte Kopfschmerzen. Das Problem daran ist, dass ich den größten Teil des Stoffes noch nie gehört habe, mir also alles quasi ab ovo aneignen muss. Dazu kommt dann noch die Vorliebe der Psychologen, nicht nur Modelle und ihre Anwendungsmöglichkeiten, sondern insbesondere auch mehr oder weniger berühmte Studien sowie dazugehörige Namen und Daten abzufragen. Das ist mal wirklich nützliches Wissen… aber irgendwie werd ich auch das überstehen.
Gute Zeiten, schlechte Zeiten
by Martin on Jan.19, 2010, under Allgemein, Foto, Privat, Uni
Gute und schlechte Zeiten können mitunter recht nah beieinander liegen. Gestern zum Beispiel habe ich mich erst gefreut, dass ich den Ventilator im Badezimmer ebenso wie die Lampe in der Abstellkammer reparieren konnte und daher keine(n) neue(n) kaufen musste, und abends ging dann meine Kamera kaputt.
Ich war gerade dabei ein paar Testbilder zu schießen und zu probieren, wie mein neuer Durchlicht- und Reflexschirm so das Zimmer ausleuchtet, da habe ich auf einmal einen fetten schwarzen Balken in den Fotos und die Kamera klickt und klackt nur noch ganz erbärmlich. Die Kamera ließ sich nichtmals mehr einschalten, sondern vermeldete nur noch “ERR 99″ (nicht zuzuordnender Fehler). Anhand der Bilder bin ich mir ziemlich sicher, dass sich eine Lamelle des Verschlusses gelöst hat und diesen jetzt blockiert. Habe die Kamera heute früh gleich zur GIMA Werkstatt gebracht (mit denen ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe) und hoffe nun, dass der Schaden auf Kulanz repariert wird; immerhin ist die Kamera keine eineinhalb Jahre alt. Sollte die Reparatur nicht auf Kulanz erfolgen kommt das einem wirtschaftlichen Totalschaden recht nahe, ich kann dann nämlich mit mindestens 250 Euro für den neuen Verschluss rechnen. Prost Mahlzeit…
Abgesehen davon sitze ich – jedenfalls theoretisch – momentan über meinen Psychologie Skripten und versuche mir diesen ganzen Kram für mein Staatsexamen im Februar in den Kopf zu pressen. Nicht die leichteste Übung, wenn einen der Mist nicht im geringsten interessiert und man das ganze Zeug (anders als bei normalen Klausuren) noch nie gehört hat. Aber wenn’s tausende vor mir geschafft haben, werde ich es wohl auch schaffen.
Ach ja, apropos schlechte Zeiten: Habe die Tage gehört und gelesen, dass ich wohl ohnehin keinen Job bekommen werde: Insbesondere im fach Deutsch sowie in den Fremdsprachen werden weniger Lehrer gesucht, als es Studenten/Referendare gibt. Genauer gesagt werden dieses Jahr bloß halb so viele Lehrer gebraucht, wie es Refendare gibt – oder andersrum: Jeder zweite steht auf der Straße. Besser wirds in Zukunft aber auch nicht, denn 2011 läuft das 9-Stufige Gymnasium aus und es werden dann – wegen weniger Klassen – noch weniger Lehrer gebraucht. Da tut man sich dieses furchtbare, dämliche und hirnrissige Lehramtsstudium wegen der besseren Jobaussichten an, und dann nützt es am Ende nichts… Wunderbar! Arbeitslos hätte ich mit meinem Magisterstudium auch (und viel schneller) werden können.
In diesem Sinne allen noch ein frohes Jahr 2010.
Murphy’s Law
by Martin on Mrz.14, 2009, under Foto, Leben, Reise
Das war so klar. Ich bin heute bei recht warmem und vor allem feuchten Wetter aber bewölktem Himmel losgezogen, und habe mir im Power House Museum die Star-Wars-Ausstellung angeguckt. Danach bin ich dann quer durch Sydney von Darling Harbour bis zum Sydney Observatory gelatscht, durch die pralle Sonne. Es war schweine heiß, und gerade als ich diverse Stufen hoch zum Obervatorium erklommen hatte, sich die Wolken auftun und man einen absolut phänomenalen Blick über Darling Harbour, das Meer und die Stadt hat …. geht meiner Kamera der Saft aus. Sag a mal gehts no?! Knapp 1500 Bilder mit einer Akku-Ladung, und genau dann, wenn ich völlig erschöpft an einem Punkt mit absolut fantastischer Aussicht ankomme, und sogar die Sonne extra nur für mich hinter den Wolken hervorkommt, genau in dem Moment macht die Batterie schlapp?! Wäre nebenan ein Fotogeschäft gewesen, hätte ich vermutlich sofort nen neuen Akku gekauft, aber (Gott sei Dank) war da oben absolut nichts und niemand. Nur ne tolle Aussicht…
Aber ich will nichts schlechtes über den Kameraakku sagen, wie schon bemerkt, er hat knappe 1500 Bilder, davon einige mit Blitz, und unzählige Male mehr scharfstellen und Bildstabilisator aktivieren durchgehalten, das finde ich schon erstaunlich. Beim nächsten Mal weiß ich dann Bescheid: Bevor man loszieht sollte der Akku 100% Ladung anzeigen. Denn wenn er nur ca. 50% anzeigt ist er nach gut 100 Bildern leer. Wenn ich irgendwann mal nen Batteriegriff mit zwei Akkus drin habe, dürfte sich das Problem ohnehin erledigen.
Was war sonst noch? Ach ja, die Star Wars-Ausstellung. Klasse! Jede Menge Modelle, Props und Kostüme, die in den Filmen verwendet wurden. Dazu noch für die Kinder lustige Spielchen (“Ich baue mir einen Roboter”) und interessante Erklärungen und Videos zu den einzelnen Ausstellungsstücken, wirklich eine tolle Sache. Diverse Bilder gibts auf meinem Flickr-Fotostream zu sehen. Bin überrascht, wie gut die Bilder trotz des komplett abgedunkelten Ausstellungsraumes geworden sind. ISO 1600 funktioniert fantastisch, auch wenn’s natürlich etwas rauscht…
Objekt(iv) der Begierde
by Martin on Nov.03, 2008, under Foto
Die Tage werden kürzer, die Nächte werden länger, die Abende kommen früher: Kurz: Der Winter naht und die Weihnachtszeit wirft ihre Schatten voraus. Da liegt es mir als kulturell entwurzeltem Materialisten natürlich nahe, mir Gedanken über Geschenke zu machen. Und da ich mit meiner derzeitigen Digicam, einer 3MP Knipse von Pentax in letzter Zeit nicht mehr so ganz zufrieden bin, muss man es wohl als Wink des Schicksals interpretieren, dass Canon just in diesen Tagen eine neue “semi-pro” Bridge-Kamera auf den Markt wirft: Die SX10 IS.
Aber mal der Reihe nach, was genau passt mir an meiner alten Pentax Optio nicht mehr? Zunächst einmal wäre da die Auslöse-Verzögerung, die mir einfach zu lang ist. Mal eben “schnell” etwas fotografieren ist nicht drin, man muss schon ne gute Sekunde rechnen, bis der Autofokus soweit ist und das Bild gemacht werden kann. Für Schnappschüsse ist das zu lang. Dazu kommt noch eine lange Wartezeit zwischen den einzelnen Aufnahmen, bis die Kamera mit dem Speichern des Fotos etc. fertig ist. Verwendet man dann auch noch den Blitz, kann man nur noch alle Minute ein Bild machen. Desweiteren verfügt die kleine Pentax zwar über einen optischen Dreifach-Zoom, der ist aber leider kaum zu verwenden. Mangels Bildstabilisator ist jedes Foto, welches mit Zoom aufgenommen worden ist, verwackelt, und die Farben wirken oft sehr verwaschen (woher dieser Effekt nun kommt ist mir allerdings auch schleierhaft). Auch die Auflösung der Kamera ist für heutige Verhältnisse einfach etwas zu niedrig. Als ich sie vor knapp fünf Jahren gekauft habe, waren drei Megapixel guter Standard, heute ist das einfach zu wenig. Vor allem wenn man einen bestimmten Bildausschnitt freistellen möchte, fällt die geringe Auflösung sofort auf.
Das sind nun Sachen, die von Anfang an so waren, und mit denen man in den meisten Situationen zu leben lernt. Was aber in den letzt Monaten hinzugekommen ist, ist ein immer öfter auftretendes Versagen des Autofokus. Auf dem ein oder anderen Bild meiner letzten Wandertouren sieht man es auch: Es fehlt insgesamt die Schärfe. Ich meine damit nicht das Problem, dass die Kamera einfach auf den falschen Bildausschnitt scharfstellt, sondern das Bild als ganzes ist einfach unscharf und verschwommen. Ich weiß nicht woher das kommt, vermutlich lässt nach fünf Jahren einfach die Technik nach, aber es ist schon ziemlich ärgerlich.

Nunja, hier kommt nun also die neue SX 10 IS von Canon ins Spiel. Sie ist die Nachfolgerin der S5 IS, von der gewissen Leute in meinem “Bekanntenkreis”, die nicht gerne namentlich genannt werden, nur gutes zu berichten wissen. Beide gehören zur Klasse der sogenannten “Bridgekameras”, also einer Art Kreuzung aus Kompaktkamera und Spiegelreflex. Sie bieten gegenüber den Kompakten bessere Objektive mit größerer Brennweite und verfügen meist über fortschrittliche Einstellmöglichkeiten, haben aber eben kein wechelbares Objektiv und auch keine Spiegelreflextechnik. Sie richten sich damit – auch auf Grund des (gegenüber einer SLR) relativ niedrigen Preises – an ambitionierte Amateurfotografen.
Mit einer Brennweite von 28-560mm und 20fachem Zoom (natürlich mit optischem Bildstabilisator) sowie einer Auflösung von 10 Megapixeln bietet sie schonmal ordentliche Eckdaten. Gegenüber der S5 IS ist der Sensor leicht auf 1/2,3″ gewachsen, was angesichts der höheren Auflösung auch wünschenswert ist. Zwar lässt sich der Zoom nicht manuell mittels Drehen am Objektiv einstellen (wie das bei der Konica Minolta Dimage A200 meines Vaters möglich ist), sondern nur per “Drehschalter” neben dem Auslöser, dafür kann man aber den Fokus mittels eines Rades auf der Kamerarückseite manuell ändern – wenn man das wünscht. Ansonsten sind alle möglichen Bildfunktionen (z.B. Face Detection) und diverse Motivprogramme vorhanden, und auch im Dunkeln dürfte die Kamera auf Grund einer maximalen Belichtungszeit von 15 Sekunden bestens gerüstet sein – Stativ vorausgesetzt.

Weitere praktische Eigenschaften Der SX10 IS: Sie schluckt SD-Karten, d.h. ich kann meine alten Speicher-karten weiterverwenden (wobei ich mir für die Kamera eine “Extreme III” von SanDisk holen würde) und sie wird mit normalen AA-Batterien betrieben. D.h. auch hier können die alten Akkus aus der Pentax verwendet werden, wenngleich ich wohl zu DigiCam-Akkus der Firma Kodak wechseln werde, nachdem man mir überzeugend von deren Qualität und langanhaltender Kapazität vorgeschwärmt hat.
Kurzum: Die Kamera ist absout top, auch allerersten Testberichten, die Ihren Weg ins Netz gefunden haben, kann man nichts negatives entnehmen. Das allerbeste ist allerdings der Preis: Mit gut 300 Euro (je nach Anbieter) kommt sie extrem günstig daher. Die S5 IS kostete bis zuletzt noch knapp 400! Jetzt werde ich in den kommenden Wochen mal bei den örtlichen Elektronikfachmärkten vorbeischauen, um das gute Stück mal live in die Finger zu bekommen, und wenn dann keine Testergebnisse einschlägiger Seiten dagegen sprechen hoffe ich mal, dass das Christkind auch etwas für schöne Fotoapparate übrig hat… ;-)
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