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	<title>un-kind.de &#187; jugendschutz</title>
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	<description>Das Blog über Fotografie, Computer, Games und das Leben an sich.</description>
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		<title>&#8220;What&#8217;s wrong with the Germans?&#8221; Jugendschutz in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 16:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Roßkothen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Den folgenden Artikel habe ich gerade auf heise.de gefunden:
&#8220;What&#8217;s wrong with the Germans?&#8221; – an dieser provokanten Frage hat Electronic-Arts-Manager Gerhard Florin am Donnerstag &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; Den folgenden Artikel habe ich gerade auf heise.de <a href="http://www.heise.de/newsticker/Scharfe-Kritik-am-deutschen-Jugendschutz--/meldung/144023" target="_blank">gefunden</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;What&#8217;s wrong with the Germans?&#8221; – an dieser provokanten Frage hat Electronic-Arts-Manager Gerhard Florin am Donnerstag auf der K&#246;lner Spielemesse <a rel="external" href="http://www.gamescom.com/" target="_blank">gamescom</a> seine harte Kritik am deutschen Jugendschutz und dem System der Selbstkontrolle aufgeh&#228;ngt. Besonders an der Nicht-Freigabe vieler Spiele entz&#252;ndet sich die Kritik des EA-Vertreters: &#8220;Das ist f&#252;r mich Zensur&#8221;.</p>
<p><!-- RSPEAK_STOP --><span style="width: 171px;"> <span> </span></span>Der Branchenkenner beklagt das spielefeindlichen Klima in Deutschland: So w&#252;rden Politiker bei der Diskussion um die Sperrung kinderpornographicher Websites im gleichen Atemzug sogenannte Killerspiele auf die Sperrliste setzen wollen. &#8220;Das ist eine Beleidigung f&#252;r Millionen Spieler&#8221;, emp&#246;rte sich der Manager. &#8220;Den Begriff Killerspiele gibt es im Ausland gar nicht.&#8221; Auch die Politik trage gro&#223;e Verantwortung: &#8220;Man kann nicht alle halbe Jahre die Regeln &#228;ndern, weil jemand in einer Schule herumgeschossen hat. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.&#8221;</p>
<p>Im Zentrum von Florins Kritik steht das deutsche Jugendschutzsystem um die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (<a rel="external" href="http://www.usk.de/" target="_blank">USK</a>). Die habe bisher 218 Spielen jegliche Altersfreigabe verweigert und damit den Handel der Titel verhindert. An ihre Stelle solle besser das industrieeigene Jugendschutz-System Pan-European Game Information (<a rel="external" href="http://www.pegi.info/de/" target="_blank">PEGI</a>) gestellt werden, das &#228;hnlich wie die USK arbeite. &#8220;Mir geht es aber nicht darum, Spiele mit Freigabe ab 18 nun eine Freigabe ab 16 zu erteilen&#8221;, stellte Florin klar. So sei ein immer gr&#246;&#223;erer Anteil der Spieler erwachsen und ben&#246;tigten keinen Jugendschutz.</p>
<p>Florin bestreitet nicht die Zul&#228;ssigkeit nationaler Regeln, die zum Beispiel in Deutschland die Verbreitung von Nazi-Symbolen verbietet. Zudem gebe es illegale Inhalte, die auch f&#252;r Erwachsene verboten werden k&#246;nnten. Davon sei aber nur ein kleiner Teil der Spiele betroffen, die von der USK keine Altersfreigabe erhalten haben. Deshalb forderte der EA-Manager die Erarbeitung verl&#228;sslicher Richtlinien. Diese existierten bei PEGI und erm&#246;glichten dem Hersteller schon Monate vor Ver&#246;ffentlichung, die Altersfreigabe selbst zu bestimmen.</p>
<div><!--OAS AD="Middle1"--> <!-- www.heise.de/special/gamescom@Middle1 --></div>
<p>Die industrieeigene Pr&#252;fung sei dabei keineswegs ineffizienter als der deutsche Sonderweg, meint Florin. Mit PEGI habe die Industrie ein System geschaffen, das in 28 L&#228;ndern ohne Probleme eingesetzt und auch im Handel durchweg akzeptiert werde: &#8220;Wenn ein Spiel keinen PEGI-Sticker hat, kommt es einfach nicht in den Handel.&#8221; Die Einstufung werde von einem unabh&#228;ngigen Gremium gepr&#252;ft, Missbrauch durch harte Vertragsstrafen verhindert. Damit sei die Spielebranche wesentlich weiter als alle anderen Medienzweige: &#8220;Suchen Sie mal nach einer Altersfreigabe f&#252;r B&#252;cher oder Musik&#8221;, meint Florin.</p></blockquote>
<p>Der Mann hat Recht! Aber solange in der deutschen Politik das Durchschnittsalter bei weit &#252;ber 50 liegt brauchen wir uns wohl keine Hoffnungen zu machen, dass sich da etwas &#228;ndert oder mal jemand &#8216;das Sagen&#8217; hat, der auch nur im entferntesten Ahnung von Computerspielen hat.</p>
<p><!-- cadv --><!--googleoff: index--> <!-- RSPEAK_STOP --> <!-- RSPEAK_START --> <!--googleon: index--><!-- /cadv --></p>
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