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	<title>un-kind.de &#187; computerspiele</title>
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	<description>Das Blog über Fotografie, Computer, Games und das Leben an sich.</description>
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		<title>Games people play</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 19:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Roßkothen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; zwar nicht, ob das hier noch irgendwer liest, nachdem der letzte Blogeintrag ja schon fast einen Monat her ist, aber es gibt ja doch was zu erz&#228;hlen.</p>
<p>Zum einen habe ich, um mal ne Abwechslung zum ganzen Seminararbeitschreiben zu haben, wieder ein bisschen mit WoW angefangen &#8211; h&#228;tte zwar Lust auf mehr, aber mehr als den ein oder anderen Abend pro Woche &#8216;zocken&#8217; ist gerade nicht drin. Habe die Zeit aber genutzt und mir f&#252;r meinen Paladin endlich einen Netherdrachen gefarmt. Die Daily-Quests gehen auf 80 nat&#252;rlich immens schnell (v.a. wenn man eben dank Dual-Spec auf Retribution umskillen kann), au&#223;erdem kann man pro Tag locker 10-15 Eier einsammeln. Da sonst (fast) niemand anderes noch im Outland unterwegs ist, liegen die Dinger &#252;berall rum und machen es m&#246;glich, in wenigen Tagen den ben&#246;tigten Ruf zusammenzubekommen. Jetzt hat der Kerl endlich ein standesgem&#228;&#223;es Mount, bisher musste er ja mit dem ollen Fl&#252;geldrachen durch die Gegend fliegen.</p>
<p>Des Weiteren habe ich mir die Dreistigkeit erlaubt, meiner Freundin Sims 2 zu kaufen. Wer konnte ahnen, was ich damit anrichten w&#252;rde? Dass die Sims ja ein M&#228;dchenspiel sind, war mir vorher klar, aber dass es dann doch so gut ankommen w&#252;rde, h&#228;tte ich nicht gedacht. Jetzt lenkt meine sonst allen Computerspielen sehr skeptisch gegen&#252;berstehende Freundin die Geschicke eines Ehepaares, welches mittlerweile schon zwei Nachkommen in die virtuelle Welt gesetzt hat. Trotz widriger Umst&#228;nde (ihre beiden Sims haben eigentlich keinen Spa&#223; im Leben und kommen zwischen Essen, Schlafen und Kinder versorgen zu &#252;berhaupt nichts anderem mehr) ist sie  voll dabei und spielt bis sp&#228;t in die Nacht hinein. Immerhin, so kann ich mal in World of Warcraft in Ruhe ne Instanz machen &#8211; wenngleich ich doch immer wieder gucken kommen muss, welches Ungl&#252;ck als n&#228;chstes &#252;ber die Familie hereingebrochen ist. Meine Favoriten sind &#252;brigens der brennender Herd und der Gerichtsvollzieher, der die halbe Einrichtung pf&#228;ndet!</p>
<p>Soweit von hier, und wie immer am Schluss das mittlerweile wenig glaubw&#252;rdige Versprechen, in Zukunft &#246;fter was zu bloggen.</p>
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		<title>Die L&#252;ge von der Politikverdrossenheit</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 18:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Roßkothen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Folgender Text wurde von Christian Schmidt auf klopfers-web.de ver&#246;ffentlicht, und ich kann ihm nur von vorne bis hinten zustimmen. Schlimm ist nur, dass es wirklich &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="block">Folgender Text wurde von Christian Schmidt auf <a href="http://www.klopfers-web.de/aktuell.php?action=detail&amp;nr=476" target="_blank">klopfers-web.de</a> ver&#246;ffentlicht, und ich kann ihm nur von vorne bis hinten zustimmen. Schlimm ist nur, dass es wirklich keine Partei gibt, die sich da wesentlich von CDU/CSU und SPD unterscheidet, was das W&#228;hlen enorm schwierig macht.</p>
<blockquote>
<p class="block">Der Klageruf von Politikern, Medien und &#228;lteren Mitb&#252;rgern ist ein Dauerbrenner: „Die Jugend interessiert sich ja nicht f&#252;r Politik!“ Dieser Sto&#223;seufzer ist wohl eher von &#220;berheblichkeit und Ignoranz motiviert als von ehrlicher Sorge um das Politikverst&#228;ndnis unserer Jugend – das Gerede von der Politikverdrossenheit soll wohl ausdr&#252;cken: „Wenn die Jugend sich f&#252;r Politik interessieren w&#252;rde, dann w&#228;re sie nicht so oft anderer Meinung – WIR sind ja schlie&#223;lich viel informierter und haben deswegen die richtige &#220;berzeugung.“</p>
<p class="block">Meine Erfahrung als Webmaster einer vornehmlich von Jugendlichen besuchten Website ist vollkommen anders. Jugendliche sind sehr an Politik interessiert. Sie beobachten aufmerksam, was passiert, und wenn man ihnen die M&#246;glichkeit gibt, ungezwungen Fragen zu stellen, so nehmen sie diese M&#246;glichkeit dankbar an, um politische Sachverhalte, Probleme und Konflikte besser verstehen zu k&#246;nnen. Im Vergleich zu Menschen, f&#252;r die das Berufsleben zu einem allt&#228;glichen Trott geworden ist, besitzen Jugendliche noch eine gesunde Skepsis, und wenngleich diese Skepsis gelegentlich in Verschw&#246;rungstheorien ausufert, so ist das Hinterfragen der Motive und Handlungen unserer politischen Elite doch ein Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Die jugendliche Politikverdrossenheit ist ein Mythos.</p>
<p class="block">Kein Mythos ist aber die jugendliche Verdrossenheit gegen&#252;ber Politikern. Und von ihrem Standpunkt aus k&#246;nnte nichts verst&#228;ndlicher sein als das. Kinder und Jugendliche werden von der Politik gerne als Thema missbraucht, und oft ist der Hinweis auf den Schutz der Kinder ein Mittel, Kritik an umstrittenen politischen Vorhaben zu diskreditieren. Doch kaum ein Politiker macht sich die M&#252;he, die Kinder und Jugendlichen tats&#228;chlich als Menschen mit eigenen Ansichten, Vorstellungen und Erwartungen an die Zukunft zu sehen. Viel h&#228;ufiger bekommen Jugendliche den Eindruck, dass ihnen die Politiker nicht &#252;ber den Weg trauen.</p>
<p class="block">Das konnte man beim Massenmord von Winnenden gut beobachten: Schon am selben Tag flammte die Diskussion &#252;ber „Killerspiele“ auf, die f&#252;r Millionen Jugendliche eine harmlose Freizeitbesch&#228;ftigung sind, deren Schilderung in der Medienberichterstattung der nichtinformierten &#214;ffentlichkeit aber nur den Eindruck vermitteln konnte, dass diese Computerspiele binnen weniger Wochen aus gesunden, ausgeglichenen Kindern emotional abgestumpfte Killermaschinen machen w&#252;rden.</p>
<p class="block">Anfang April erschoss ein Sechzigj&#228;hriger seine Schw&#228;gerin in einem Landshuter Gerichtssaal und t&#246;tete sich dann selbst. Hier suchten weder Medien noch die Politik schnelle Antworten im Medienkonsum des T&#228;ters. Als aber wenige Tage sp&#228;ter eine Familie in Baden-W&#252;rttemberg erschossen aufgefunden wurde und der 18-j&#228;hrige Sohn und sein Freund als dringend Tatverd&#228;chtige festgenommen wurden, konnte sich N24 den Hinweis nicht verkneifen, dass die Polizei den Computer des Sohnes beschlagnahmt habe und noch nicht bekannt sei, ob Gewaltspiele auf dem Rechner w&#228;ren. Das war keine Nachricht – jemand gab sich die M&#252;he zu betonen, etwas nicht zu wissen, aber auf eine Weise, die eine Verbindung zwischen der Tat und Computerspielen implizierte. Mit Journalismus hat das nichts zu tun.</p>
<p class="block">F&#252;r Jugendliche ist die Aussage der Medien daher klar: Wenn Erwachsene durchdrehen, ist das eine durch psychische Probleme begr&#252;ndete Trag&#246;die, die sich leider nicht vermeiden lie&#223;. Wenn Jugendliche durchdrehen, dann stehen Computerspiele dahinter, die man verbieten m&#252;sste. Die M&#246;glichkeit, dass auch Jugendliche begr&#252;ndeten psychischen Stress erleiden k&#246;nnten, der labile Personen zu Gewalttaten treiben k&#246;nnte, wird in der &#246;ffentlichen Diskussion gerne von der Debatte um Killerspielverbote &#252;berlagert. Jugendliche k&#246;nnen sich so nicht ernst genommen f&#252;hlen. Dass in Deutschland das sch&#228;rfste Jugendschutzrecht der Welt gilt, tr&#228;gt ebenfalls nicht zur Vertrauensbildung bei – anscheinend traut man im Rest der Welt Eltern und ihren Kindern eher zu, mit dem Medienkonsum verantwortungsvoll umzugehen, ohne dass sich der Staat zu sehr einmischt. Jeder Erwachsene in Deutschland m&#252;sste sich kopfsch&#252;ttelnd fragen, wie er es nur ohne die Zensurbem&#252;hungen des Staates geschafft hat, gesund die Vollj&#228;hrigkeit zu erleben, wo doch anscheinend &#252;berall Gefahren f&#252;r die zarte Kinderseele lauern.</p>
<p class="block">Wenn man die Politiker fragte, ob sie denn selbst mal die von ihnen so verachteten Killerspiele gespielt h&#228;tten, so wurde schnell klar, dass unsere Volksvertreter nur mit zweifelhaften Informationen aus zweiter oder dritter Hand agierten und sich nie dazu herabgelassen haben, tats&#228;chlich einmal anzuschauen, was da eigentlich verboten werden soll. Der bayerische Innenminister konnte nur so bar jeder Sachkenntnis diese Computerspiele mit Kinderpornografie gleichsetzen – womit er die Computerspieler und Hersteller auf eine Stufe mit P&#228;dophilen und Kindersch&#228;ndern stellte. Bei der j&#252;ngeren Generation bis 30 Jahren, die mit Computerspielen aufwuchs, kann man so keine Popularit&#228;t erlangen; vielmehr verliert man bei diesen Menschen s&#228;mtliche politische Glaubw&#252;rdigkeit. Dass Sch&#252;tzenvereine auch beleidigt reagieren w&#252;rden, wenn man ihre Vereinst&#228;tigkeit auf eine Stufe mit dem Vergewaltigen von Kindern stellte, liegt auf der Hand – auf die Befindlichkeiten der jungen Menschen nimmt die Politik hingegen offenbar keine R&#252;cksicht. Dass nicht wenige der Politiker und Bedenkentr&#228;ger selbst in ihrer Jugend gegen das Unverst&#228;ndnis ihrer Elterngeneration f&#252;r Rock’n’Roll und freie Liebe aufbegehrten und sich heute wohl nicht mehr daran erinnern k&#246;nnen oder wollen, verleiht diesem Konflikt zwischen Jung und Alt eine tragische Ironie.</p>
<p class="block">Eine &#228;hnliche Unbedarftheit zeigt die Politik auch im Umgang mit dem Internet. Unser ehemaliger Bundeswirtschafts- und Technologieminister Michael Glos erz&#228;hlte von „Leuten, die das Internet f&#252;r mich bedienen“. Und genauso wird auch Politik mit dem Internet gemacht. Man bekommt nicht den Eindruck, dass diese Leute tats&#228;chlich selbst w&#252;ssten, wovon sie reden. Die Junge Union fordert nun mit R&#252;ckendeckung der Parteif&#252;hrung, vor die Registrierung bei Videoseiten wie Youtube eine Ausweis&#252;berpr&#252;fung zu stellen, und erweckt in ihrer Begr&#252;ndung den Eindruck, als wenn Youtube ein riesiges Reservoir an Gewaltvideos mit dem einzigen Zweck w&#228;re, sich zu Straftaten zu verabreden. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage ist &#228;hnlich zweifelhaft wie das Ger&#252;cht, dass sich viele Jungen im Teenageralter zum Gruppenmasturbieren tr&#228;fen.</p>
<p class="block">Auch die &#228;u&#223;erst fruchtbare Ursula von der Leyen ist zu einem betr&#228;chtlichen Teil f&#252;r die Skepsis der Jugendlichen verantwortlich. Mit ihrer Sperre von Internetseiten wollte sie vorgeblich die Verbreitung von Kinderpornographie behindern, doch Experten bezweifeln nahezu alle Aussagen des Familienministeriums, mit denen diese Sperren gerechtfertigt werden sollen. Von der technischen Wirksamkeit &#252;ber die fragw&#252;rdige Behauptung &#252;ber eine Kinderpornoindustrie im Netz bis zu der verfassungsrechtlich bedenklichen Aufstellung einer staatlichen Sperrliste f&#252;r Webseiten ohne M&#246;glichkeit einer unabh&#228;ngigen Kontrolle: Alle Bedenken werden – teilweise mit pers&#246;nlichen Angriffen – beiseite gewischt, ohne auf diese Fragen inhaltlich einzugehen. Diese Art des Umgangs mit Kritik und das beharrliche Ignorieren der Expertenmeinungen wirken vermutlich selbst auf Jugendliche erschreckend kindisch – erschreckend nicht zuletzt deswegen, weil die Auswirkungen derartiger Regelungen auf die demokratischen Freiheitsrechte das zuk&#252;nftige Leben der jungen Menschen in diesem Land beeinflussen. Es geht um ihre Zukunft, doch gestalten d&#252;rfen sie sie noch nicht selbst. Dass es nebenbei auch um die Zukunft unseres Landes geht und die Politik eigentlich alles tun sollte, um die M&#246;glichkeiten neuer Medien auszusch&#246;pfen und uns eine faire Chance im internationalen Wettbewerb zu sichern, anstatt ihnen mit Argwohn und Angst zu begegnen, scheint im verkrusteten Denken der Mandatstr&#228;ger ebenfalls keinen Platz zu haben.</p>
<p class="block">Die Sperre von Internetseiten geh&#246;rt zu einer langen Reihe von Gesetzesvorhaben, die die Abwehrrechte der B&#252;rger dem Staat gegen&#252;ber aush&#246;hlen, insbesondere das Recht der B&#252;rger, den Staat nicht alles wissen zu lassen. Die Speicherung von Verbindungsdaten von Handys und Internetanschl&#252;ssen und die M&#246;glichkeit der heimlichen Durchsuchung von PCs durch das Bundeskriminalamt interessieren viele &#228;ltere Mitb&#252;rger nicht – f&#252;r sie haben Computer und das Internet tendenziell eher wenig Einzug in ihr Privatleben gehalten. F&#252;r die junge Generation der unter 30-J&#228;hrigen sieht das ganz anders aus: Das Internet ist ein zentrales Kommunikationsmedium, der PC ein Ger&#228;t, in dem man pers&#246;nliche Gedanken, Fotos und Videos abspeichert. Der Schutz der neuen Technologien vor dem Zugriff des Staates ist f&#252;r Menschen, die mit diesen Medien aufgewachsen sind, ebenso wichtig f&#252;r den Erhalt der Privatsph&#228;re wie das Postgeheimnis oder die Unverletzlichkeit der Wohnung.</p>
<p class="block">Das Vertrauen in die Politiker wird weiterhin gesch&#228;digt durch den Umgang mit dem Bundesverfassungsgericht, welches immer wieder offen verfassungswidrige Gesetzesvorhaben einkassiert. Als die Karlsruher Richter den Wunsch des Innenministers zunichte machten, entf&#252;hrte Flugzeuge abschie&#223;en zu d&#252;rfen, und dabei Artikel 1 des Grundgesetzes zitierten, reagierte Wolfgang Sch&#228;uble &#228;u&#223;erst verschnupft, sprach dem Gericht die Kompetenz ab und k&#252;ndigte sogar an, die Verfassung notfalls zu &#228;ndern – obwohl ihm als Verfassungsminister klar sein sollte, dass Artikel 1 unseres Grundgesetzes eine Ewigkeitsgarantie genie&#223;t und &#252;berhaupt nicht ge&#228;ndert werden darf. Heutige Jugendliche sind zu jung, um sich an die Verwicklung Sch&#228;ubles im CDU-Spendenskandal erinnern zu k&#246;nnen, aber mit seinem heutigen Verhalten stellt er sich ebenfalls nicht als gesetzestreuer Amtstr&#228;ger mit ausgepr&#228;gtem Pflichtbewusstsein dar, sondern vielmehr als jemand, der dem Staat die M&#246;glichkeit einr&#228;umen m&#246;chte, zum Wohle des Volkes unschuldige B&#252;rger zu t&#246;ten.</p>
<p class="block">Und auch Koalitionspartner kommen in der &#246;ffentlichen Meinung der Jugendlichen und der meisten Twens nicht gut weg, insbesondere wenn sie wie die SPD bei umstrittenen Gesetzesvorlagen zun&#228;chst ihren Widerstand ank&#252;ndigen und nach wenigen Wochen „mit Bauchschmerzen“ doch zustimmen. Die Ideale zu verraten, f&#252;r die man angeblich einstehen wollte, sollte eigentlich bei jedem Menschen f&#252;r Abscheu sorgen.</p>
<p class="block">Nun sollte klar sein, warum die junge Generation nichts von unseren Politikern h&#228;lt. Die Politiker trauen Jugendlichen nichts zu und verunglimpfen deren Freizeitbesch&#228;ftigungen, sie h&#246;ren nicht auf Leute, die es besser wissen, und sie halten sich nicht an die wichtigsten Gesetze oder an moralische Prinzipien. Man wei&#223; manchmal nicht, ob sie wirklich ahnungslos sind oder einfach nur l&#252;gen, um Unsinn anzustellen. Meine Mutter hat mir beigebracht, mit solchen Leuten nicht zu verkehren. Ich glaube, der Jugend geht’s genauso.</p>
</blockquote>
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		<title>Ich habs doch immer gesagt!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 08:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Roßkothen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Da haben wirs, die ollen Computerspiele &#8211; und zwar die verschrieenen Action-Spiele &#8211; sind doch zu was gut: Sie steigern die Leistung des Auges, und &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da haben wirs, die ollen Computerspiele &#8211; und zwar die verschrieenen Action-Spiele &#8211; sind doch zu was gut: Sie steigern die Leistung des Auges, und zwar um sagenhafte 43% im Durchschnitt! So berichtet jedenfalls der <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sehen/sehkraft-videospiele-schaerfen-das-auge_aid_385362.html" target="_blank">Focus</a>:</p>
<blockquote><p>„Eine Ver&#228;nderung der Kontrastsch&#228;rfe war bislang allenfalls mittels Brille oder durch einen Eingriff am Auge zu erreichen“, erkl&#228;rt Studienleiterin Daphne Bavelier. „Aber aktionsreiche virtuelle Spiele trainieren das Gehirn dahingehend, dass es visuelle Informationen besser verarbeitet.“</p>
<p>Die Hirnforscherin hatte in fr&#252;heren Studien bereits festgestellt, dass Video- und Computerspiele aus dem Bereich „Action“ die visuelle Konzentration steigern und einer optischen Reiz&#252;berflutung entgegenwirken. An der aktuellen Untersuchung nahmen 22 Studenten teil. Nach einer Augenuntersuchung, die ihre Kontrastsch&#228;rfe zu Beginn des Experiments feststellte, sollten die Probanden in neun Wochen insgesamt 50 Stunden am Computer spielen, und zwar entweder ein Action-Game (das Kriegsspiel „Call of Duty 2“), in dem der Spieler schnelle visuell-motorische Aufgaben l&#246;sen muss, oder ein Strategiespiel („Die Sims 2“) ohne aggressive „Action“.</p>
<p><strong>Das Gehirn reagiert auf die Herausforderung</strong></p>
<p>Die Graustufenerkennung besserte sich bei den Actiongame-Spielern um durchschnittlich 43 Prozent, im besten Fall sogar um 58 Prozent. Bei den Spielern des ruhigeren Spiels war keine Ver&#228;nderung festzustellen.</p>
<p>„Die Actionspiele ver&#228;nderten die Signalverarbeitung im Gehirn“, erkl&#228;rt Daphne Bavelier. „Sie brachten den Sehapparat an die Grenzen seiner M&#246;glichkeit und das Gehirn der Spieler passte sich dem an. Dieser Effekt blieb noch zwei Jahre nach dem Experiment messbar.“</p></blockquote>
<p>Ich glaube, zu Hause fange ich gleich mal wieder mit ein paar Runden Counter-Strike und Call of Duty an. Man will sich ja schlie&#223;lich die Sehkraft erhalten&#8230;</p>
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		<title>Ich w&#228;hle keine Spielekiller!</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 10:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Roßkothen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift PC Games hat eine fantastische Aktion gestartet, die sich gegen die Pl&#228;ne der CSU richtet, sogenannte &#8220;Killerspiele&#8221; (von denen keiner wei&#223;, was das &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift PC Games hat eine <a href="http://www.pcgames.de/aid,658647/Aktion_zur_bayerischen_Landtagswahl_-_Ich_waehle_keine_Spielekiller/" target="_blank">fantastische Aktion</a> gestartet, die sich gegen die Pl&#228;ne der CSU richtet, sogenannte &#8220;Killerspiele&#8221; (von denen keiner wei&#223;, was das sein soll, noch wie die zu definieren sind) zu verbieten. Ich zitiere:</p>
<blockquote><p>Es reicht. Endg&#252;ltig. Wir haben es satt. Und wir wehren uns. Nach den uns&#228;glichen &#196;u&#223;erungen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, <a class="cboxlink" href="http://www.pcgames.de/aid,658388/Bayerischer_Innenminister_fordert_Herstellungsverbot_gewalthaltiger_Spiele/" target="_blank">der ein &#8220;Herstellungsverbot f&#252;r Killerspiele&#8221; fordert</a>, ist es &#8211; wieder &#8211; an der Zeit, Farbe zu bekennen.</p>
<p>Wir fordern alle vollj&#228;hrigen, Wahlberechtigten Spielefans in Bayern auf, <a class="cboxlink" href="http://www.pcgames.de/external/special/landtagswahl_brief.pdf" target="_blank">diesen Brief</a> auszudrucken, auszuf&#252;llen und zu unterschreiben. Faxen Sie! Mailen Sie! Schreiben Sie! Kopieren Sie den Text (siehe Seite 2) und leiten Sie ihn an Freunde und Kollegen weiter! Dr&#252;cken Sie das Dokument Ihrem Abgeordneten und Kandidaten an den Infost&#228;nden Ihrer Stadt in die Hand. Schicken Sie E-Mails und Faxe direkt an die Amtsinhaber der bayerischen Staatsregierung. Kurzum: Machen Sie deutlich, dass Sie sich als B&#252;rger und W&#228;hler des Freistaates Bayerns nicht diskriminieren und bevormunden lassen wollen.</p></blockquote>
<p>Ich werde bei der Aktion mitmachen und den Brief verschicken (und sowieso dementsprechend w&#228;hlen), denn auch mir geh&#246;rt diese st&#228;ndige Panikmache und Denunzierung von Computerspielern als &#8220;potenziellen Amokl&#228;ufern&#8221; ziemlich gegen den Strich. Also, wer das hier liest, in Bayern wohnt und &#252;ber 18 Jahre alt ist m&#246;ge sich bitte auch daran beteiligen!</p>
<p><a href="http://martin-r.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/spielekillervorlage.jpg" rel="lightbox[313]"><img class="aligncenter size-full wp-image-314" title="spielekillervorlage" src="http://martin-r.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/spielekillervorlage.jpg" alt="" width="500" height="190" /></a></p>
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